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Grün steht uns gut...

Das Foto zeigt die Solaranlage Phönix mit ihren vielen Solarfeldern von oben.
Grüne Energie trifft Naturschutz: Artenreiche Wildpflanzen und unterschiedliche Habitate sorgen hier bald auch für biologische Vielfalt.

Das Rathaus und die Schule, die Sporthalle und der Handwerkerhof. Wo Stadt draufsteht, ist Grün drin. Seit 1. Juli 2020 nutzen alle kommunalen Gebäude der Saalestadt Ökostrom. Zu 100 Prozent. Dafür erhebt sich in Halles Norden ein Phönix „aus der Asche“. 32.200 Solar-Module glitzern in der Sonne um die Wette. Gebaut auf der ehemaligen Aschedeponie des einstigen Kohlekraftwerks „Rudolph Breitscheid“ trägt der riesige Solarpark den passenden Namen „Phönix“. Mit ihm steht hier ein Stützpfeiler zur Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes der Stadt.

Im Bild stehen ein Mann in grauem Anzug und Brille und eine Frau in schwarzem Anzug vor einem Solarfeld und lächeln in die Kamera.
Claudia Dalbert, Sachsen-Anhalts Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft und Energie freut sich mit EVH-Geschäftsführer Olaf Schneider über das Solarfeld.

„Phönix“ erzeugt pro Jahr bis zu 12.000 Megawattstunden Sonnenstrom. Damit kann der Energiebedarf von etwa 3.000 Haushalten gedeckt werden. Oder eben auch der von kommunalen Gebäuden. Mit den Partnerinnen und Partnern der Energie-Initiative Halle (Saale) gehen EVH GmbH und Stadtwerke schon seit 2012 gemeinsam den Weg in eine nachhaltige energetische Zukunft. 

Die Entscheidung, die Fernwärmeversorgung über Kraft-Wärme-Kopplung auszubauen und immer mehr regenerative Energiequellen zu nutzen, stellte dafür die Weichen. Schon in zwei Jahren soll die komplette Grundlast des Fernwärmebedarfs aus regenerativen Energien gespeist werden. Nach „Phönix“ entsteht demnächst eine Großwärmepumpe. Mit ihr soll Saalewasser als grüne Wärme in die Wohnzimmer kommen. Ebenso innovativ wie bei der Energieerzeugung ist die EVH auch beim jüngsten Mitmachangebot in Sachen Energiewende. Denn, wie schnell wir das Ziel einer klimaneutralen Energieerzeugung und damit kommunale Klimaziele erreichen, können alle Bürgerinnen und Bürger nun mit beeinflussen. Wie das geht? Mit einem attraktiven Anlagemodell. Je mehr Interessierte mitmachen, desto zügiger lassen sich weitere Anlagen für Sonne, und später auch für Wind oder Wasser finanzieren.

Nachhaltig investieren mit der Bürgerbeteiligung der EVH

Die EVH GmbH beteiligt die Hallenserinnen und Hallenser direkt an Erneuerbare-Energien-Anlagen in der Stadt und dem Umland. „Phönix“ ist dafür ein Beispiel. Die Energiesparbriefe mit fester Verzinsung sind selbst für den kleinen Geldbeutel attraktiv. Eine Zeichnung ist schon ab 500 Euro möglich. Die Höchstsumme beträgt pro Person 10.000 Euro. EVH-Kundinnen und Kunden erhalten aus der Einlage jährlich 2,3 Prozent Zinsen, alle anderen 1,3 Prozent. So fördern Sie die Energiewende regional, praktisch und aktiv: 100 Prozent ökologisch, mit lohnenden Renditen für alle. Interessiert? www.buergerbeteiligung.evh.de

NACHLESEN: Sie wollen noch mehr über die energetische Zukunft der Saalestadt wissen? Details über Pläne, Vorhaben und Projekte der Energie-Initiative Halle (Saale) gibt es hier: www.energieinitiative-halle.de

Die Grafik zeigt einen modernen weißen Wohnkomplex mit grüner Wiese und Bäumen in der Mitte. Weiter hinten steht die Holzstatue eines Hirschen.

Sonne fürs "Hirschquartier"

Morgens von frischem Kaffeeduft geweckt werden. Abends in eine kuschlig warme Wohnung heimkommen. Rollläden, Beleuchtung, Temperatur, Türöffner – alles ist per App steuerbar. 

In der Karl-Meseberg-Straße wächst ein smartes Wohnviertel. Drei Gebäude umschließen die namensgebende Hirschskulptur im Innenhof. Im „HirschQuartier“ verfügt dann jede der 151 Wohnungen über ein Tablet als universelle Fernsteuerung. Von überall per App bedienbar. Das Wohnen wird hier aber nicht nur digitaler, sondern konsequent nachhaltig. So gehören auch Carsharing, Fahrradparkplätze und umweltschonende Fernwärme zum Konzept. Von der Solarthermieanlage in Trotha speist die EVH GmbH zukünftig regenerative Sonnenenergie direkt ins Fernwärmenetz. Dafür verlegt die Energieversorgung Halle Netz GmbH von der Fernwärmetrasse 66 aus eine etwa 220 Meter lange Leitung mit zwei Hausanschlussleitungen für das neue Quartier. Verlegt werden in insgesamt vier Bauabschnitten bis Herbst 2020 zudem auch Leitungen für Strom, Infotechnik, Trink- und Abwasser. Mehr Informationen: www.hirschquartier.de

17.09.2020